Local Interconnect Network - das LIN Bus System

Die kostengünstige Alternative zu CAN im Automotive Test

Der LIN-Bus (Local Interconnect Network) wurde Ende der Neunziger Jahre als Standard für einfache und kostengünstige Kommunikation in Automotive-Netzwerken entwickelt und hat seitdem eine sehr rasante Verbreitung in der Automobilelektronik erzielt. Ausgangspunkt seiner Einführung war die vorhersehbare Notwendigkeit, den Kommunikationsumfang der aufgrund hoher Anzahl von Steuergeräten und hoher Datenmengen im Fahrzeug an die Auslastungsgrenze geratenen CAN-Netzwerke zu verringern. Aus ökonomischer Sicht galt es, dem aufwendigeren CAN-Interface eine preisgünstigere, realisierbare Alternative gegenüber zu stellen.

Das Bus-System bietet effiziente Kommunikation in Anwendungen, die nicht auf die Vielseitigkeit und Bandbreite von CAN angewiesen sind und versteht sich als dessen Ergänzung „nach unten“. Typische Applikationen des Busses sind Steuergeräte für Sitzverstellung, Fensterheber, Klimaanlagen oder andere, einfache Sensor-Aktor-Anwendungen. Als Übertragungsleitung dient eine bidirektionale Ein-Draht-Leitung (maximale Datenrate 20 kBit/s). LIN basiert auf weit verbreiteten und somit kostengünstigen Standard-UART-Interfaces. Ein LIN-Netzwerk verbindet im Fahrzeug stets eine begrenzte Anzahl von Steuergeräten mit Sensoren und Aktoren, die eine in sich geschlossene Funktionseinheit bilden. Die Ankopplung einzelner LIN-Subsysteme an das zentrale CAN-Netz des Fahrzeuges erfolgt jeweils über ein Steuergerät mit Gateway-Funktion, dem LIN-Master (verfügt über einen Master-Task als auch, fallweise einen Slave-Task). Die übrigen Teilnehmer am LIN-Bus arbeiten im Slave Mode (Slave-Task).

Highend LIN Controller von GÖPEL electronic

Unsere Kommunikationscontroller der Serie 62 bieten Ihnen umfangreiche Möglichkeiten für Test und Diagnose Ihrer LIN-Projekte sowie für die Erstellung von Restbussimulationen

Serie 62 High End Multibus-Controller mit flexibler Kanalkonfiguration

die High End Stand-alone-Box G CAR 6282

  • Restbussimulation und Test komplexer Steuergeräte
  • maximal 18 Automotive-Interfaces in unterschiedlichen Konfigurationen (CAN FD / LIN / Ethernet)
  • mit Erweiterungsboard 48 I/O-Kanäle (16 Digital In, 16 Digital Out, 8 Analog In, 8 Analog Out)
  • Ausführung von Anwenderprogrammen direkt auf der Hardware unter einem 64Bit-Echtzeit-Betriebssystem
  • performantes Flashen von Steuergeräten

Highlights der Multibus-Controller der Serie 62

G PCIe 6281 / G PXIe 6281 / G CAR 6281

  • verfügbar als PXI/PCI Express sowie als Stand-alone-Box
  • geeignet für Restbussimulationen und Prüftechnik im Automotive-Bereich, Test komplexer Steuergeräte
  • maximal acht Automotive-Interfaces in unterschiedlichen Konfigurationen (CAN FD / LIN / FlexRay / Ethernet)
  • optional bis je zwei 100/1000Base-T1-Schnittstellen
  • bis zu acht konventionelle Signale (Digital In / Digital Out)
  • Ausführung von Anwenderprogrammen direkt auf der Hardware unter einem 64Bit- Echtzeit-Betriebssystem
  • performantes Flashen von Steuergeräten

Weiteres zur LIN-Schnittstelle

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