Run-In-Test für Automotive Anwendungen
Elektronische Steuergeräte im Kraftfahrzeug sind während Ihres Lebenszyklus extremen thermischen Umweltbedingungen ausgesetzt. Fehlfunktionen und Ausfälle ziehen nicht nur logistisch aufwendige Reparaturen nach sich, sondern stellen gerade im Fahrzeug ein hohes Sicherheitsrisiko dar.
Aus diesem Grund fordern die Automobilhersteller umfangreiche und anspruchsvolle Testverfahren, die eine hohe Zuverlässigkeit der elektronischen Komponenten gewährleisten. Unter extremen klimatischen Bedingungen können, gerade in der Anlaufphase der Fertigung, technologische Probleme durch den Run-In-Test erkannt werden. Sie können einerseits die Produktionsverfahren optimieren, andererseits Frühausfälle provozieren.
Run-In-Testeinrichtungen reduzieren die Ausfallwahrscheinlichkeit, da die erhöhte Fehlerrate der ersten Phase der "Badewannenkurve" überwunden wird.

Anwendungsbeispiele für Run-In-Testsysteme von GÖPEL electronic
- Wegfahrsperre
- Sitzbelegungserkennung
- Leuchtweitenregulierung
- Kühlerlüftermotoren
- Klimasteuergeräte inkl. Lüftermodule

Mit der von GÖPE electronic entwickelten serverbasierte API wird die implementierte Hardware im Testsystem angesteuert. Dank der enthaltenen Bibliothek, können Funktionen oder auch spezifische Tests, die in Verbindung mit der integrierten Hardware stehen, ausgeführt werden.
Durch die Hardwareabstraktionsebene (HAL) ist die API flexibel steuerbar und kann für jegliche Soft- und Hardware erweitert werden – sowohl für GÖPEL electronic eigene als auch Fremdhardware. Die API folgt einem modularen Design, das eine einfache Erweiterung und Anpassung an verschiedene Testanforderungen erlaubt.
