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Altera Cyclone V FPGAs gegen potenzielle Angreifer schützen

Schutz des FPGA-Design gegen Re-Engineering, Klonung und Kopieren

Die neue Software-Option „Security Key Programming“ ermöglicht die Programmierung eines 256-bit-AES-Keys für die Cyclone-V-FPGAs von Altera. Damit wird die Design-Security im FPGA aktiviert, Bitstreams können nicht mehr analysiert werden. Dadurch ist das FPGA-Design gegen Re-Engineering, Klonung und Kopieren geschützt.

Die „Security Key Programming“-Option ermöglicht die Programmierung des 256 Bit AES-Keys per JTAG-Zugriff. Im Zusammenwirken mit einer Cipher-Block-Chaining (CBC)-Implementierung ist anschließend eine höchstmögliche Sicherheit bei der Authentifizierung und Verschlüsselung der FPGA-Konfigurationsdaten gewährleistet.  Dabei bietet das Programmierverfahren die erforderliche Zuverlässigkeit und Funktionssicherheit, um die One Time Programmable (OTP) Fuses, welche durch eine Altera-Software konfiguriert wurden, präzise zu programmieren. Diese Eigenschaften sind von essenzieller Bedeutung, da die Scharfschaltung des Security-Mechanismus ein irreversibler Vorgang ist und danach vom FPGA nur noch entsprechend codierte Bitstreams akzeptiert werden. 

Die „Security Key Programming“-Option ist Teil der Software-Plattform SYSTEM CASCON. Hardwareseitig wird die Funktionssicherheit durch den Einsatz der Embedded JTAG Solutions Plattform SCANFLEX abgesichert. Das System bietet vielfältige Möglichkeiten, um unterschiedliche Applikationen abzudecken. Dazu gehören Optionen zum Betrieb des JTAG-Interfaces über lange Distanzen von bis zu 4 Meter, Gang-Operationen oder Ansteuerung von Multi-TAP / Multi-Drop-Targets.

Da sowohl Hard- als auch Software sämtliche Technologien zum Embedded System Access (ESA) unterstützen besteht die Möglichkeit der Kombination mit anderen Prozeduren wie Boundary-Scan-Test oder Processor-Emulation-Test.

Erstellt von Matthias Müller | |   Embedded JTAG Solutions
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Altera Cyclone V FPGA
Höhere Sicherheit für Altera-FPGAs