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Automatische Optische Inspektion (AOI/AXI)
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OptiCon BasicLine - Stand-Alone AOI-System

OptiCon BasicLine

OptiCon BasicLine

Stand-Alone-AOI-System zur manuellen Beladung und flexiblen Aufnahme unterschiedlicher Leiterplatten

Das OptiCon BasicLine kann auch als eigenständiger Reparaturplatz eingesetzt werden und zeichnet sich durch eine komfortable Klassifizierung von Fehlern mittels Tastatur aus.

Die vielfältigen Varianten und Einstellungen von Beleuchtung und Kamera machen das System zu einem äußerst präzisen und schnellen Inspektionsgerät.

Kundenspezifische Konfigurationen sind ebenso möglich wie technische Upgrades.

Eine regelmäßig durchgeführte Kundenzufriedenheitsstudie ergab, dass 98% unserer Kunden die AOI-Produkte von GÖPEL electronic gern weiter empfehlen.

Bauteilinspektion mit sichtbarem Licht und mit Infrarotbeleuchtung
Bauteilinspektion mit sichtbarem Licht und mit Infrarotbeleuchtung
Auswirkung unterschiedlicher Beleuchtungsvarianten auf SMD-Baugruppe
Klicken um Beleuchtungsvarianten zu sehen

Maximale Fehlererkennung durch:

Einzigartige Multispektralbeleuchtung: von Infrarot bis Ultraviolett

Um Licht und Klarheit in das dunkle Innere des AOI-Systems zu bringen, werden Leiterplatten beleuchtet.
Mit vielen Varianten der Beleuchtung werden Kontraste überhaupt gesetzt und verstärkt. Fehlgelötete Bauteile sind deutlich erkennbar und die Auswertung der Bilder wird einfacher und exakter.

Dabei sind die Beleuchtungsfarben der OptiCon-Systeme von Infrarot bis Ultraviolett frei wählbar. Ebenfalls steuerbar sind die Intensität und die Richtung des Lichtes. Auch kontrastarme Bauteile, Polaritätsmarkierungen, Unterschiede in den Materialien und Verunreinigungen werden mit den verschiedenen Varianten des Lichts sichtbar.

Patentierte 360°-Inspektion in 1°-Schritten mit konstanter Auflösung und Schärfe

Mit der 360°-Inspektion prüfen wir Ihre bestückte Leiterplatte rundum. Im gesamten Betrachtungsfeld bleiben Auflösung und Schärfe konstant. Jeder Winkel eines jeden Bauelements wird sichtbar und verdeckte Lötstellen sind damit kein Thema mehr. Die Bildaufnahmen in rotierenden 1°-Schritten ermöglichen eine optimale Prüfung für nahezu alle Bestücksituationen und Pad-Geometrien.

Programmoptimierung anhand statistisch erfasster Inspektionsdaten

Schwankungen im Produktionsprozess sowie Änderungen an Bauteilen sind unvermeidbar und gehören zum Fertigungsalltag elektronischer Baugruppen. Die Software unserer AOI-Systeme bietet leistungsstarke Funktionen, um diese effektiv zu handhaben.

Eine statistische Auswertung der einzelnen Messwerte von geprüften Baugruppen ermöglicht die komfortable Definition von Toleranzen. Zudem garantiert die integrierte Referenzdatenbank eine stabile Prüfqualität.

Flash ist Pflicht!
360°-Schrägblick in 1°-Schritten und 3D

Flexible Kamerakonfigurationen

Inspektionsmodule für verschiedene Geschwindigkeiten ...

Je nach Taktzeit des Produktionsprozesses werden in diesem System die Inspektionsmodule in drei Geschwindigkeitsstufen konfiguriert. Die Unterschiede bestehen in den verschiedenen Größen der Betrachtungsfelder sowie unterschiedlichen Verfahren zur Bildaufnahme.

Auflösung und Bildqualität sind in allen Konfigurationsvarianten identisch und führen zur maximalen Fehlererkennung.

 

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... und für unterschiedliche Prüfaufgaben

Mit dem orthogonalen Standard-Kameramodul prüft das AOI-System sowohl SMD-Bauelemente und -Lötstellen als auch THT-/THR-Lötstellen. Als Ergänzung für das maximale Erkennen von Fehlern kann das Kameramodul „Chameleon“ mit patentierter 360°-Schrägblick-Inspektion in 1°-Schritten integriert werden.

Für die Prüfung von hohen THT-Bauteilen sowie für mikroskopische Auflösungen (bis zu 3,2 µm) sind zusätzliche Kameras verfügbar. Das System ist damit optimal an Ihr Fertigungsspektrum angepasst.

Messaufgaben in der dritten Dimension werden problemlos mit dem optionalen Laser-Höhenmesssystem mit einer Auflösung von wenigen Mikrometern bewältigt.

Firmenspezifische Fertigungsintegration

Dieses AOI-System kann individuell in Ihren Prozess der Leiterplattenbestückung integriert werden. Die unterschiedlichen Varianten der Fehlerausgabe am Bildschirm, auf einem Klebeetikett oder auf dem Prüfprotokoll eignen sich für die verschiedensten Produktionsarten.

Dafür gibt es in der Software mehrere Kombinationen zum Darstellen, Klassifizieren und Verifizieren der Fehler. Das System kann als eigenständige Offline-Reparaturstation verwendet werden.

Die Ergebnisse der geprüften und produzierten Baugruppen speichert das System in einer eigenen Datenbank. Damit ist eine uneingeschränkte Rückverfolgbarkeit auch zur statistischen Fehleranalyse gewährleistet.

Tastatur zur komfortablen Fehlerklassifizierung am Reparaturplatz
Tastatur zur komfortablen Fehlerklassifizierung am Reparaturplatz
Reparaturplatz
Reparaturplatz
Statistikmodul
Statistikmodul

Traceability - mehr als nur ein Schlagwort

GÖPEL electronic bietet viele weiterführende Schritte zum Selektieren, Sortieren und Verarbeiten. Verschiedene Varianten zum Erfassen der Seriennummern sind ebenso vorhanden. Produzierte und geprüfte Baugruppen sind damit uneingeschränkt nachvollziehbar. Die Ergebnisse sind in der systemspezifischen Datenbank gespeichert und somit wiederverwendbar.

Vor allem das SPC-Modul zur statistischen Fehleranalyse ist hierbei ein hilfreiches Werkzeug, um Rückschlüsse auf Fehlerarten und deren Entstehung im Fertigungsprozess zu ziehen.

Für die Ausgabe an Traceability- und Qualitätsmanagement-Systeme stehen verschiedene Schnittstellen gemäß des ZVEI-Standards oder für kundenspezifische Kommunikationsvarianten zur Verfügung.

itac SoftwareZVEICompControl

OptiCon PILOT - ein abgestimmtes Softwarekonzept

OptiCon PILOT

Bibliotheksstruktur der OptiCon-Systeme
Bibliotheksstruktur der OptiCon-Systeme

Die OptiCon PILOT-Software verfügt über leistungsfähige Funktionen zur Bauteilerkennung, Lötstellen- und Kurzschlusskontrolle, Klarschrifterkennung, Farbverifikation, Höhenmessung sowie zur Lotpastenkontrolle.

Neben der intelligenten Bauteildetektion, basierend auf automatischer Merkmalsextraktion aus realem Bildmaterial, erfolgt die Bestimmung der Lötstellenqualität durch eine komplexe Grauwertanalyse unter Verwendung unterschiedlicher Beleuchtungsvarianten.

Zur automatischen Generierung von Prüfprogrammen steht ein flexibles Importmodul für zahlreiche Bestückdaten-, Gerberdaten- und CAD-Formate zur Verfügung.

Erstellte Prüfprogramme und Bibliothekseinträge sind auf verschiedene Systeme übertragbar und können unabhängig von Bauteilposition oder Leiterplattenhintergrund bei gleichbleibender Inspektionsqualität eingesetzt werden.

Referenz-Datenbank

Referenzdatenbank

Die integrierte Referenz-Datenbank stellt die Basis für eine sichere und dokumentierte Fehlererkennung bei optimierter Pseudofehlerrate dar. Sie ermöglicht das Speichern von einmal erkannten Fehlern und deren Verifizierung nach durchgeführten Modifikationen am Prüfprogramm. Im Falle von Abweichungen nach Programmanpassungen werden im direkten Vergleich alle relevanten Parameter, welche zu einer Nicht-Erkennung geführt haben, dargestellt.

Gleichermaßen kann die Referenz-Datenbank auch für die Ablage von Gut-Beispielen dienen, um somit die Stabilität optimierter Prüfprogramme zu sichern.

 

Inspektionsparameter

Orthogonalinspektion von oben, Schrägblickinspektion von oben
Bildaufnahmetechnologie bis zu 48 Megapixel, 24 bit Farbtiefe
Optik telezentrisch
Auflösung bis zu 3,2 μm
Beleuchtung multispektral, multidirektional
Handlingzeit minimiert durch Schnellklemmung
Inspektionsgeschwindigkeit bis zu 60 cm²/s
Schrägblickinspektion 0°–360° in 1°-Schritten
Leiterplatten-/Werkstückträgergröße bis zu 510 mm x 500 mm
maximales Leiterplattengewicht 5 kg
Bauteilfreiheit oberhalb Leiterplatte bis zu 65 mm
Bauteilfreiheit unterhalb Leiterplatte bis zu 65 mm
kleinste Bauteilgröße 01005 / Pitch 0,3

Technische Daten Gesamtsystem

Energiebedarf 230 V AC / 1 kVA
Abmessungen (B x T x H) 1133 mm x 1142 mm x 1297 mm
Gewicht ca. 360 kg
GÖPEL electronic GmbH, Göschwitzer Straße 58/60, 07745 Jena
Tel. +49-3641-6896-0, Fax +49-3641-6896-944, www.goepel.com