Jena - Quelle optischer Innovationen Jena ist seit über einem Jahrhundert ein weltweit bekannter und anerkannter Standort für führende Technologien und Innovationen. Im November 1846 gründete der Mechaniker Carl Zeiss in Jena die erste mechanische Werkstatt. In Ernst Abbe fand er einen kongenialen Mitarbeiter und späteren Partner, der mit ihm zusammen den Bau optischer Instrumente revolutionierte. Da die Glasqualität an ihre Grenzen stoß fand man später in dem Glaschemiker Otto Schott einen weiteren Partner, der nach zahlreichen theoretischen Betrachtungen sowie Schmelzproben das Glas mit den geforderten Eigenschaften liefern konnte. Dies stellte u.a. die Grundlage für revolutionäre Weiterentwicklungen im Bereich der Mikroskopie und für zahllose geschichtsträchtige Erfindungen, wie z.B. das erste Prismen-Doppelfernglas (1894). Nach der politischen Wende in der ehemaligen DDR erkannten einige Mitarbeiter des Carl Zeiss Jena Kombinats die Zeichen der Zeit, nutzten sie und gründeten ihre eigenen mittelständischen Unternehmen. Eines davon ist die 1991 gegründete GÖPEL electronic GmbH. GÖPEL electronic – Geschichte wird weiter geschrieben So war und ist GÖPEL electronic einer der Pioniere des derzeit innovativsten elektrischen Prüfverfahrens für elektronische Bauelemente und Flachbaugruppen – JTAG/Boundary Scan. Engineeringaufgaben zur Einführung der Boundary Scan Technologie bis hin zur Erstellung produktspezifischer Testprogramme sowie Trainings sind Bestandteil des umfassenden Kundensupports. Zwischenzeitlich entwickelte sich die Automatische Optische Inspektion zu einem dominierenden Prüfverfahren in der Elektronikfertigung. Anfangs fertigte man noch eine bescheidene Anzahl von Einzelstücken, doch im Jahre 2003 bezog man das neue Firmengebäude mit entsprechender Infrastruktur für eine nun weit ausgereifte Serienproduktion. Des Weiteren stellt der Funktionstest von elektronischen Baugruppen und Geräten, und dies speziell im Bereich Automotive, von Beginn der Firmengründung an eine wichtige Säule im Leistungsspektrum von GÖPEL electronic dar. Hierbei konzentriert sich das Unternehmen auf Anforderungen der Automobilindustrie. Außerdem eignen sich die anwenderspezifischen Funktionstestsysteme optimal für die Automatisierung von Prüfabläufen. Eingebunden in eine Produktionslinie, als Prüfsystem für Endprodukte oder auch als Reparaturarbeitsplatz lassen sich vielseitige Aufgaben zum Funktionstest mit diesen Systemen realisieren. Neben diesen technischen und kommerziellen Errungenschaften wird durch den Werdegang von GÖPEL electronic ebenso deutlich, dass Innovationskraft und Qualität entscheidende Faktoren sind, um auch in hart umkämpften Marktsegmenten mit Produkten „Made in Germany“ vorderste Plätze zu belegen und einen Beitrag zur weiteren Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu leisten |